Referenz

A45 – Talbrücken im Doppelpack

Für den Neubau eines Teilabschnitts der A45 auf Höhe der Stadt Aßlar stellen wir für die Autobahn GmbH die geotechnische Fachbauüberwachung als Unterstützung für die örtliche Bauüberwachung. Die Gründungsarbeiten für die Talbrücken Bornbach und Bechlingen sowie die Unterführung beim Holzerbach und eine Überführung über die A45 sind im Jahr 2025 gut vorangekommen. So wurden die Bauwerke in Fahrtrichtung Hanau bereits fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Aktuell begleiten wir die Bohrpfahlarbeiten für die Tiefgründungen der Talbrücken sowie die Aushubarbeiten für die Flachgründung im Bereich der Unter- und Überführung in Fahrtrichtung Dortmund. In dem über einen Kilometer langen Abschnitt der A45 zwischen den beiden Talbrücken ist eine Verbreiterung der Autobahn vorgesehen. Hierfür wird in die Bestandböschung eingegriffen. Aufgrund der unruhigen geologischen Historie liegt der anstehende Diabas in häufig wechselnden Verwitterungszuständen vor. Der zusätzlich lokal auftretende verwitterte Tonschiefer, in dem oberflächennahe Rutschungen zu beobachten waren, macht es nicht weniger spannend. Daher ist für die Einschnittsböschung eine Sicherungsmaßnahme vorgesehen, für die wir die gutachterliche Grundlage sowie gemeinsam mit unserem Kompetenzcenter Felsbau die Planung erstellen.

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