20.08.2025
Verkehrsfreigabe des Tunnel Baukau im Autobahnkreuz Herne
Am 18.08.2025 wurde im Autobahnkreuz Herne der neugebaute Tunnel Baukau für den Verkehr freigegeben. Zu diesem Ereignis wurden wir von der Autobahn GmbH eingeladen und durften die Öffnung des Tunnels hautnah miterleben. Nach einigen Grußworten und Ansprachen – unter anderem von der Tunnelpatin und Bürgermeisterin Andrea Oehler und dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Oliver Krischer – wurde die Schranke feierlich geöffnet und nach über 5 Jahren Bauzeit konnte erstmals der Verkehr durch den Tunnel Baukau rollen.
Wir sind seit den ersten Planungsschritten vor inzwischen über 10 Jahren in diesem Projekt tätig und haben unter anderem die Baugrunduntersuchung ausgeführt sowie die geotechnischen und tunnelbautechnische Gutachten erstellt. Zudem waren wir während der Planungsphase beratend und prüfend tätig, haben für komplexe hydrogeologische Randbedingungen das Konzept für die Bauwasserhaltung erstellt und schlussendlich auch die hydrogeologische und geotechnische Bauüberwachung übernommen.
Wir danken allen Projektbeteiligten – vor allem der Autobahn GmbH als Bauherr und BEMO Tunneling GmbH als bauausführende Firma – für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Wir sind froh und dankbar, unseren Teil zu diesem zentralen Projekt der Verkehrsinfrastruktur in NRW beitragen zu dürfen!
Nachrichten
Aktuelle Nachrichten bei Dr. Spang
Glück Auf! – Anschlagfeier am Tunnel Cornberg
Am 21.05.2026 fand die offizielle Anschlagfeier am Cornberger Tunnel statt. Tatsächlich begann der Kalotten-Vortrieb des insgesamt 681 m langen Tunnels schon am 23.04.2026. Der Tunnel liegt auf der DB-Strecke 3600 Bebra – Göttingen und wird in konventioneller Bauweise (Bagger-/Sprengvortrieb) als Neubautunnel in Parallellage zum ca. 150 Jahre alten Bestandstunnel aufgefahren.
Ingenieurtechnische Planung für sichere Infrastruktur
Im Zuge der Straßensanierung der Straße Eiling im schönen Lennestadt-Meggen wurde über eine Länge von ca. 150 m eine dauerhafte Sicherung der talseitigen, entlang der Lenne verlaufenden Böschung erforderlich. Hintergrund sind festgestellte Hangbewegungen in Teilbereichen der Böschung sowie rechnerisch nicht nachweisbare Standsicherheiten.